Ein Action-Held mit Asperger-Syndrom?! Das ist mal etwas Neues und funktioniert tatsächlich sehr gut, wie "The Accountant", der neue Kino-Film von Ben Affleck, beweist. Dabei vermag es der Schauspieler seine Schwächen in Stärken zu verwandeln.

Roland Emmerich hat eine Leidenschaft: die Welt zerstören. In "2012" stirbt unsere Zivilisation wegen des Ende des Maya-Kalenders, in "The Day After Tomorrow" sind es Naturgewalten, in "Independence Day" Außerirdische und in "White House Down" Terroristen, die die Welt bedrohen. In Emmerichs neuestem Werk wird zwar nicht die Welt als Ganzes bedroht, dafür aber das Weiße Haus als Symbol für Amerika als Demokratie. Und das ist in Hollywood-Blockbustern ja gleichzusetzen mit dem Ende der Welt.

Noch eine! Es gibt bereits zig Verfilmungen von Alexandre Dumas Roman "Die drei Musketiere". Jetzt kommt noch eine hinzu - von Actionspezialist Paul W.S. Anderson ("Resident Evil", "Alien vs. Predator"). Eine historisch korrekte Umsetzung darf man also nicht erwarten - trotzdem ist diese neue, dreidimensionale Verfilmung eine Enttäuschung.

Lange nackte Frauenbeine stolzieren eine Treppe hoch. Die Schöne greift nach einem großen weißen Plüschhasen, geht zum Bett, in dem ihr Freund und zweifache Weltretter Sam Witwicky liegt. Der wird dann von einem süßen Schmollmund auf zwei langen Beinen geweckt, bekommt den Hasen als Glücksbringer geschenkt, nachdem sich die langen Beine über den im Bett Liegenden gehockt haben. - Wenn ein Film so plump-erotisch beginnt, kann er nur besser werden. Transformers 3 beginnt so und wird besser - viel besser.

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