Das Leben ist schön. Sterben ist scheiße. Zwei simple Sätze, zwei simple Wahrheiten und dennoch lohnt es sich, einen Film zu sehen, der genau diese beiden zentralen Botschaften hat. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist eine im wahrsten Sinne tottraurige Teenager-Romanze, die aber auch bei Erwachsenen lange nachwirkt.

Zwischen 2002 und 2007 brachte Regisseur Sam Raimi drei Spiderman-Filme ins Kino, schon 2012 folgte der Neustart der Reihe - mit Marc Webb im Regiestuhl und Andrew Garfield als Spinnenmann. Trotz der kurzen Zeit zwischen den beiden Serien funktioniert der Reboot, der nun mit "Rise of Electro" in die spektakuläre zweite Runde geht und dabei leider Schönheitsfehler hat.

Alles begann mit dem gigantischen Erfolg von Iron Man 2008. Seitdem schickt der Comic-Verlag Marvel jedes Jahr ein oder zwei seiner Helden auf die Kinoleinwand und macht diese zu Kassenknüllern. Jetzt ist Captain America mit seinem zweiten Solo-Abenteuer am Start, nachdem sein erster Auftritt eher missraten war.

Jeder Mensch hat Geheimnisse, jede Familie hat Dinge, über die nicht gesprochen wird. Bei den Westons, die irgendwo im Nirgendwo von Oklahoma leben, ändert sich das, als das Familienoberhaupt stirbt und die Töchter wieder in die Heimat kommen. Alte Wunden werden aufgerissen, Geheimnisse preisgegeben - auf ebenso traurige, wie humorvolle Art. Genau das ist das Erfolgsrezept von "Im August in Osage County".

The Fighter, Silver Linings und jetzt American Hustle - Regisseur David O. Russell ist ganz groß im Geschäft und verzückt Kritiker und Fans. Sein neuestes Werk ist eine herrliche Mischung aus Krimi, Komödie und Ensemble-Film. Kann "American Hustle", immerhin für zehn Oscars nominiert, aber die hohen Erwartungen erfüllen?