Wenn eine Filmreihe viel Geld einspielt, dann wird in Hollywood gern auch noch die Vorgeschichte in mehreren Teilen verfilmt, um noch mehr Geld zu machen. Selten war dieses Verfahren aber so angebracht wie beim Kleinen Hobbit, der bekanntlich die Vorgeschichte zu den Herr-der-Ringe-Romanen J.R.R. Tolkiens darstellt. Hätte das 350-Seiten-Werk aber auch in drei Teilen in die Kinos gebracht werden müssen?

Nach drei überaus erfolgreichen Action-Thrillern um den an Gedächtnisverlust leidenden Super-Agenten Jason Bourne sollte eigentlich Schluss sein - Hauptdarsteller Matt Damon wollte sich lieber anderen Rollen widmen. Die Filme haben aber zuviel Geld eingespielt, als dass die Reihe hätte eingestellt werden können und so kommt nun der vierte Bourne-Film in die Kinos, in dem Jason Bourne gar nicht auftaucht.

Erfolglose Schauspielerinnen, neurotische Mitglieder der Upper-Class sowie Irrungen und Wirrungen rund um die Liebe - diese Mixtur ist für Woody-Allen-Filme typisch. Wer ihm daher vorwirft, irgendwie immer das gleiche zu drehen, der liegt wohl nicht ganz schief. Dennoch ist "To Rome With Love", die neue Komödie des New Yorker Regie-Meisters, nicht nur sehenwert, sondern der beste Allen-Film seit Jahren.

Rationalität versus Glauben, der Hang zu Übersinnlichem versus Wissenschaft. Diese Gegensätze, die sich in unser aller Alltag schnell auf geradezu existenzielle Fragen wie Religion beziehen, verpackt Regisseur Rodrigo Cortés in einen spannenden Mystery-Thriller. Leider scheitert der ambitionierte Film auf den letzten Metern geradezu kläglich.

Ein Sturm zieht auf... Nach den Geschehnissen in Christopher Nolans zweitem Batman-Film "The Dark Knight" ist Gotham City weitgehend frei von Verbrechen, Bruce Wayne ist schon seit acht Jahren nicht mehr in das Kostüm des Fledermaus-Mannes geschlüpft und die Schönen und Reichen feiern sich, ihre Macht und ihr Geld. Wie alle großen Imperien und Kulturen ist auch dieses Gotham City dem Untergang geweiht. Gibt es einen besseren Plot für das lang ersehnte Finale von Nolans Batman-Trilogie?

Gerade einmal zehn Jahre ist es her, dass der Schüler Peter Parker - damals noch von Tobey Maguire gespielt - im Kino von einer genetisch veränderten Spinne gebissen wurde, Superkräfte bekam und als Spiderman fortan gegen das Böse kämpfte. Jetzt wurde die Geschichte neu verfilmt. Viele werden sich fragen, weshalb sie sich das alles nochmals - nur mit Andrew Garfield in der Hauptrolle - ansehen sollten. Die Antwort: Weil die 2012er Version die bessere ist!