Jeder Instagramer kennt das: Accounts - leider meist fremde - mit hunderten, tausenden, manchmal sogar zehntausenden Likes zu jedem Bild. Da wird man manchmal schon ein wenig neidisch - ist das aber nötig? Sind diese Accounts wirklich so toll? Hier gibt's einen Trick beziehungsweise Tipp, das zu checken.

Beim Influencer-Marketing achten viele Werbetreibende stumpf auf die Zahl von Followern eines Instagramers. Das allein reiche aber nicht, sagt beispielsweise Francis Trapp, CEO und Gründer von Brandnew. Das Unternehmen bringt Influencer und Werbetreibende zusammen. Auf Spiegel-Online berichtet Trapp, dass das Engagement der Follower ebenfalls ein wichtiger Anhaltspunkt sein sollte, wenn es darum geht, welcher Instagramer Geld für Postings erhalten soll. Das Engagement als Kennzahl ist aber natürlich nicht nur bei denjenigen interessant, die Geld mit der Foto- und Video-App verdienen wollen. Wer neugierig ist, ob dieser oder jener Instagramer viele aktive Follower hat, kann sich ebenfalls eines sehr simplen Tricks bedienen.

Tipp: Berechnung, wie aktiv Instagram-Follower sind

Laut Francis Trapp ist die Berechnung sehr einfach: Man addiere die Likes und Kommentare eines Fotos und teile den errechneten Wert durch die Anzahl der Follower des jeweiligen Accounts. "Alles, was kleiner ist als 0,5, ist grundsätzlich auffällig, alles über drei Prozent ist gut", sagt Trapp in dem erwähnten Spiegel-Online-Beitrag über Instagramer, die ihr Geld mit Reisen und Fotografieren verdienen (lesenswert übrigens).

Dieser Wert dürfte sich stabilisieren, umso mehr Follower man hat. Bei mir persönlich schwankt er sehr stark, da mir aktuell - Stand: 23. Juli 2016 - lediglich 21 Personen folgen, ich daher nicht soooo viele Likes bekomme und daher jeder Klick recht große Auswirkungen auf das Ergebnis der Berechnung hat. So liegt mein schlechtester Wert bei 0,1 (ein einsamer Ausreißer nach unten), mein bester aber dafür bei 2,76. Die meisten meiner Bilder landen aktuell bei etwas mehr als 1,2 bis mehr als 1,5.

Was kann ich mit den Zahlen anfangen?

Das sind manchmal sehr gute Werte, meistens aber welche, die nicht übel, aber verbesserungswürdig erscheinen. Sind nun meine Follower Schuld? Natürlich nicht! Ich muss mir, nachdem ich diese Zahlen kenne, an die eigene Nase fassen und kann meine Aktivitäten analysieren, um meinen Account zu verbessern. Bei mir liegt ein Grund für die nicht optimalen Werte auf der Hand: Ich bin zu unregelmäßig bei Instagram aktiv, meine Follower sehen mich also nicht so oft in ihrer Timeline. Das dürfte der Hauptgrund sein, weitere könnte ich nun ebenfalls herausfinden. Das ist eine Aufgabe, die ich mir auch stellen sollte, denn wenn Instagram erstmal, wie angekündigt, seinen Algorithmus ausrollt, dann werden es Accounts mit wenig aktiven Followern schwer haben, noch vernünftig ausgespielt zu werden. Mehr dazu in meinem entsprechenden Blog-Beitrag: Folgenreiche Neuerung: Instagram kündigt Algorithmus an.

Wer nun Accounts unter die Lupe nehmen möchte, darf aber nicht nur auf den errechneten Wert schauen. Schließlich kann man, wenn man beispielsweise eifrig auf Kommentare zu den eigenen Bildern antwortet, den Engagement-Wert künstlich in die Höhe treiben. Ein genauerer Blick lohnt also auf jeden Fall.

Meine sozialen Profile

Wo ich überall im Social Web zu finden bin, steht übrigens hier: Social Networks. Ihr dürft mir gerne folgen - auch bei Instagram, wenn ihr Mitleid mit mir habt, weil ich es nur auf 21 Follower bringe. ;)

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